Kleine Materialkunde


 

Acryl: Acrylfarbe ist einfach zu verarbeiten, wasserverdünnbar und trocknet schnell. Im getrockneten Zustand ist sie matt im Aussehen, sehr alterungsbeständig (elastisch) und sogar abwaschbar. Nachteil: lässt sich nur schwer pastos (dick) auftragen, dazu sind Hilfsmittel notwendig.

Sand: Sand mit Farbe zu mischen und ihr dadurch eine besondere Struktur zu verleihen habe ich schon im kindergarten kennengelernt. Je nach Sandstärke oder Mischungsverhältnis können sehr unterschiedliche Oberflächen entstehen.

Kleister:Tapetenkleister ist ideal um die Festigkeit und das Volumen zu erhöhen.

Draht: Ich verwende unterschiedliche Sorten wie versilberten Draht, Kupfer-, Messing- oder Zinkdraht. Je nach Material können sie sich mit der Zeit im Aussehen verändern. draht auf eine Leinwand aufzubringen ist nicht einfach, einerseits muss der Draht fest verankert werden, andererseits darf die Leinwand nicht einreißen.

Füllspachtel: Im Gegensatz zu einfachem Gips hat Füllspachtel eine längere Trocknungszeit und lässt sich dadurch länger ver- und bearbeiten. Füllspachtel kann nur auf festem Untergrund (z.B. Karton) verarbeitet werden, auf Leinwand würde er abplatzen.

Leinwand: Leinwände gibt es aus unterschiedlichsten Materialien und Stärken. Sie werden auf Holzrahmen mit Nägeln oder Klammern gespannt. Die Spannung wird noch durch Keile erhöht.
Bisher habe ich ausschließlich fertige und vorgrundierte Leinwände verwendet. Der Vorteil ist eine faltenfreie Leinwand mit gleichförmiger Spannung, die sofort bemalt werden kann. Der Nachteil ist, dass man auf vorrätige Maße angewiesen ist, das ist besonders bei großen Größen schwierig und natürlich der etwas höhere Preis.
Da Leinwände heutzutage nach der Fertigstellung des Bildes nicht mehr vom Rahmen genommen werden, ist auch kein Schmuckrahmen notwendig.

Karton: Kartonuntergründe verwende ich eigentlich gar nicht mehr, da sie sehr aufwändig in der Anfertigung sind und leider nicht verzugsfrei sind.

 

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