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Herzogenrath |
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die Strecken
Betrieb
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KBS 485 (Aachen - Mönchengladbach)
KBS 482.3 (Herzogenrath - Stolberg)
Strecke 524 (Herzogenrath - Heerlen)
Im Personennahverkehr halten in Herzogenrath jeweils stündlich die RE-Züge Aachen - Dortmund (RE 4, mit BR 111 und Doppelstockwagen bzw. BR 110 mit n-Wagen), Regionalbahnzüge nach Duisburg (RB 33, mit BR 425 und BR 426), sowie die Regionalbahnzüge der euregiobahn von Stolberg-Altstadt/Düren/Langerwehe nach Heerlen bzw. Alsdorf (RB 20), welche mit Dieseltriebwagen der BR 643 (Talent) gefahren werden.
Seit Dezember 2009 ist Herzogenrath wieder Halt im Fernverkehr: Einmal wöchentlich verkehrt ein lokbespanntes IC-Zugpaar zwischen Aachen und Berlin via Mönchengladbach mit Halt in Herzogenrath (Freitagmittag ab Aachen, Sonntagabend an Aachen).
Im Güterverkehr hat der Bahnhof Herzogenrath seit Stillegung der Kokerei 'Anna' in Alsdorf und der Zeche 'Emil Mayrisch' in Siersdorf stark an Bedeutung verloren. Für Kohlezüge aus dem Ruhrgebiet nach Alsdorf und Kokszüge aus Alsdorf war in Herzogenrath Lokwechsel, da die KBS 482.3 (ex KBS 452) nach Alsdorf und Stolberg nicht elektrifiziert ist. Bis zu 1800 Tonnen schwere Kokszüge verkehrten von Alsdorf nach Luxembourg. Diese Züge benötigten Schubhilfe auf der Rampe von Herzogenrath bis Kohlscheid. Entsprechend Umfangreich sind die Gleisanlagen in Herzogenrath.
Verblieben sind einige durchgehende internationale Güterzüge von/nach Belgien auf der Strecke Mönchengladbach - Aachen-West, sowie in der Relation Dormagen/Marl - Geleen via Herzogenrath und Heerlen. Auch heute noch werden bei Bedarf besonders schwere Güterzüge in Richtung Aachen nachgeschoben.
Lokaler Güterverkehr: Die Güterverkehrsstelle Herzogenrath wurde zum 02.01.2002 aufgelöst. Zuletzt wurde in Herzogenrath die Glasfabrik Vegla (eigene Werkslok) bedient, zudem noch die Firma Vetrotex. Für die wenigen Rangieraufgaben wurde bis Ende 2001 eine Lok der BR 294 vorgehalten. Zwischen 2002 und 2006 fand in Herzogenrath somit kein lokaler Güterverkehr mehr statt.
Seit März 2006 wurde der Gleisanschluss der Glasfabrik Saint Gobain (ehemals Vegla) wieder vorübergehend mit Ganzzügen bedient, dazu wurden Gleisanlagen im Güterbereich des Bahnhofes sowie der Gleisanschluss durch die EVS in Stand gesetzt. Da die Glasschmelze im Saint Gobain Werk im sächsischen Torgau zweitweise außer Betrieb waren, fanden Glastransporte von den Standorten Herzogenrath, Stolberg und Köln-Porz nach Torgau statt.
Erwähnenswert ist das Empfangsgebäude in Herzogenrath, das 1853 durch die
Aachen-Düsseldorfer Eisenbahn-Gesellschaft erbaut wurde, und heute noch vollständig erhalten und in Funktion ist. Auch die Bahnsteigüberdachung mit verzierten Gußeisensäulen ist noch erhalten.
Das Bahnbetriebswerk in Herzogenrath wurde bereits 1950 geschlossen.
1997 wurde ein Teil der Gleisanlagen zurück gebaut. So verschwanden die Stumpfgleise, die bis 1984 dem Personenverkehr nach Stolberg (KBS 482.3) dienten. An ihrer Stelle entstand ein Parkhaus für den P+R Verkehr.
weitere Informationen zum Thema:
Informationen zum ehemaligen
Bahnbetriebswerk Herzogenrath
(von Guido Rademacher) 
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Stefan von der Ruhren, aktualisiert am 07.01.2011 ![]()
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